Ich wollt auch noch was sagen. Mit diesen Worten beginnt die fantastische Inszenierung des Regisseurs Florian Brand und des Ensembles der Schauspielwerkstatt innerhalb des 30. Greizer Theaterherbsts. Stewardessen kippen den Piloten aus dem Cockpit. Das Flugzeug stürzt ab. Gestrandet in der Wüste muss der Pilot als erstes einige Schafe zeichnen. Erst mit dem Schaf in der Kiste ist der kleine Prinz zufrieden. Die Reise beginnt mit dem Erwachen seiner Rose und der Fahrt mit Handschellen durch Dubai. Auch wenn der König ihn zum Botschafter ernennen würde, der kleine Prinz zieht von dannen. So auch der andere König im Stück, nachdem er auf dem Tisch tanzend erst den jugendlichen und dann den notorischen Säufer aktiviert hat. Planeten kreisen leuchtend durch die Nacht. Nebel zieht auf. Dem Geschäftsmann gehören über 5 Millionen Sterne. Das Bett in der Küche führt zu Irritationen. Der Laternenanzünder folgt strikt der Weisung. Mit dem Rollstuhl gehts durch enge Gänge in eine Art Tempel. Der Geograf ist von der Einzigartigkeit der Geografiebücher überzeugt. Auf der Erde in der Sahara bezirzen die Rosen den kleinen Prinzen. Fuchs und Prinz zähmen einander. Zu zweit rauchen Sie gemeinsam die Dubai-Zigarette und schauen den riesigen weißen Vögeln hinterher. Doch die Zeit des kleinen Prinzen neigt sich dem Ende. Verfolgt von der kreiselnden Planetenschlange wird seine Sehnsucht nach seinem Planeten mit seiner Rose erfüllt. Auch der Pilot fliegt mit dem Motorrad davon. Geschichte zu Ende. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Zweite und letzte Aufführung: Samstag der 18.09.2021 um 17 Uhr im Goethepark Greiz

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